Wurden wir noch vor wenigen Jahren dazu erzogen, stilistisch einwandfreie Briefe schreiben zu können, in denen sich Subjekt, Prädikat und Objekt - ergänzend durch die vielfältigsten Füllwörter deutscher Sprache – zu einem lebendigen Satz entwickeln, wandelt sich im Zeitalter des Internet die Kommunikation zu einer schnelllebigen (und leider oft auch einsilbigen) "Gattung". Vorbei scheint sie zu sein, die Zeit, in der mit Muße und Hingabe die Botschaft so verfasst und adressiert wurde, dass sich der Empfänger wieder- und verstanden findet.
Von "sgduh" (sehr geehrte Damen und Herren) in der Anrede einer Mail oder "whdhav" (was hast du heute Abend vor?) bei der Abfrage per SMS an einen Freund bis hin zum stetigen Gebrauch des "Plusquam perfekt" (vollendete Vergangenheit), in der die Menschen ständig "gewesen waren". Schneller bedeutet nicht immer besser.
"Der Köder muss dem Fisch schmecken –
und nicht dem Angler."
(russisches Sprichwort)
petterletter möchte Ihnen ein Stück scheinbar verlorener Kommunikationsmöglichkeiten wieder geben. Dabei verstehen wir Tradition nicht als alt oder antiquiert, sondern als Herausforderung. Egal mit welcher Aufgabe Sie uns betrauen. petterletter legt stets großen Wert auf eine facettenreiche Auswahl an sprachlichen Mitteln und einen breiten Wortschatz.
Je nach Anwendungsfall verfolgen wir gleichermaßen den Grundsatz: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. So wird Ihre Botschaft garantiert verstanden und erreicht den von Ihnen beabsichtigten Zweck.
|